Die Küste und die Meeresgrotten




PanoramaDie langgestreckte Ausdehnung der Stadt auf der Landzunge vermittelt den Eindruck auf einer wunderschönen Insel zu leben, übersät mit bunten Windsurfsegeln, die sich im Wind wiegen und auf den Wellen des Meeres reiten.
Das Land spitzt sich nach Nordwesten und nach Süden hin zu, die Küste gewunden und das Meer unter Felsvorsprüngen verschwindend, die den Blick auf strahlend weiße, breite Strände freigebend.
Der leicht silber und rosafarbene Sand ist so fein, glitzernd und weich, daß der Fuß einfach so darin versinkt.
Die längsten und breitesten Strände sind in Richtung nach Norden: die Strände San Lorenzo (2 km.), Punta Lunga (0,8 km.), Scialmarino (4,5 km.), Sfinale und Sfinalicchio (1,8 km.), in Richtung Süden die Strände Castello (4 km.) und Porto Nuovo (2,5 km.), letzterer geschützt von 2 kleinen Stränden.
Baia San Felice Von allen diesen Stränden ist die Bucht San Felice die eindrucksvollste: zwischen zwei dichten und wohlriechenden Pinienwäldern gelegen ist ihr bemerkenswertestes Kennzeichen ein natürlicher Felsbogen (Architiello). Sehr schön sind auch die Kiesstrände von Campi (0.8 km.) und Pugnochiuso (0,4 km.).
Entlang der gesamten Garganoküste erheben sich auf den ins Meer ragenden äußersten Landzungen unterschiedliche Szarazenentürme mit einem viereckigen Grundriß. Sie wurden im 16. Jahrhundert unter dem Vizekönigtum von Spanien wiedererbaut. Ursprünglich waren es 25 Stück und sie wurden hauptsächlich für Alarmsignale benutzt: durch Rauch während des Tages und durch Feuer während der Nacht signalisierten sie drohende Feind- und Seeräuberüberfälle.
Costa SudIn der üppigen Natur der hohen weißen Küste und im sauberen, kristallklaren Wasser befinden sich zahlreiche Höhlen, durch ihr grünblau sich widerspiegelndes Farbenspiel den Besucher bezaubern. Ihre Namen erhielten sie von Fischern: die Grotta Sfondata, die Glockengrotte, die Schmugglergrotte, die Grotte mit zwei Augen, die Taubengrotte, die Fledermausgrotte, die Veilchengrotte, die Palettengrotte, die Sirenengrotte, die Grotte der Träume, die smaragdgrüne Grotte usw. Eine weitere Besonderheit der Natur in Vieste ist der Pizzomunno. Hierbei handelt es sich um einen 27 m hohen Monolithen, der sich nur wenige Schritte von der Burg entfernt erhebt. Um ihn ranken sich viele Geschichten und Legenden



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