San Giovanni Rotondo
S. Giovanni Rotondo (ca. 80.000 Einwohner) liegt in
der Mitte des Gargano und ist von Vieste aus über die malerische
Küstenstraße via Manfredonia oder durch den Foresta Umbra zu
erreichen.
Durch die Stadt führt die Staatsstraße von San Severo nach Monte S. Angelo,
die in der Vergangenheit als "Strata Langobardorum"
oder "Strata Francesca" bekannt war, weil sie seit dem
6. Jh. von Tausenden von Pilgern benutzt wurde, um zur
Michaelsgrotte, wo der Erzengel Michael erschienen war, zu
gelangen.
Die Ursprung des Namens dieser Stadt ist sehr alt. Der Sage nach
befand sich dort ein runder Tempel, in dem die Langobarden die
Statue des Heiligen Giovanni Battista, ihres Schutzpatrons,
aufgestellt hatten. Seit 1918 ist S. Giovanni Rotondo in der
ganzen Welt durch den Kapuzinermönch Padre Pio aus Pietralcina
bekannt, der das Stigmata bekam. Seitdem sind Millionen von
Gläubige aus aller Welt nach S. Giovanni Rotondo gekommen, um
niederzuknien, die Beichte abzulegen oder den verlorenen Glauben
wiederzufinden.
Pio starb 1968. Immer noch pilgern täglich zahlreiche Gläubige
zur Krypta der Kirche S. Maria delle Grazie, um an seinem Grabmal
zu beten und die von ihm bewohnte Zelle zu besichtigen.
Seinem Wunsch folgend wurde mittels der gesammelten Opfergaben
das größte und modernste Krankenhaus Süditaliens im Gargano
erbaut.
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