Foresta Umbra




Der Foresta Umbra hat eine Ausdehnung von etwa 10.000 Hektar und liegt in einer Höhe zwischen 272 m und 827 m über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um einen echten Mischwald, dessen Name von der dichten Vegetation, die die Sonnenstrahlen kaum durchkommen läßt, herrührt.
Der Foresta Umbra ist ein beliebtes Reiseziel für Naturliebhaber und aus diesem Grund wurden Piknikplätze mit Grills und Bänken aufgestellt, Wanderwege geschaffen, sowie ein Museum mit einem Modell der Gebirge und verschiedenen über garganische geologische, paläonthologische und floristisch-faunistische Aspekte erläuternde Tafeln erbaut.
Der Wald, der von Ovid, Strabo, Vergil und Horaz als Nemus Garganicum erwähnt wurde, ist das wichtigste Überbleibsel der primitiven tausendjährigen Waldung.

Flora

In den niedriger gelegenen Bereichen überwiegt der Zerreichenwald. Die Zerreiche (Quercus cerris) wächst zusammen mit der weichhaarigen Eiche (Quercus pubescens), der Steineiche (Quercus ilex), dem Maßholder (Acer campestre) und der Mannaesche (Fraxinus ornus). Weiter oben verbreiten sich dichte Buchenwälder, die teilweise auch mit anderen breitblättrigen Bäumen, wie z. B. der Hornbuche (Carpinus betulus), dem Bergahorn (Acer pseudoplatanus) durchwachsen sind.
In den etwas kühleren Tälern finden wir den Farnetto (Quercus farnetto), die Bergulme (Ulmus montana), die Feldulme und Waldlinde.
Süd-östlich stehen noch alte Eibenbäume (Taxus baccata), von denen man auf der Strecke Foresta Umbra-Monte S.Angelo verschiedene etwa 1000 Jahre alte Exemplare bewundern kann. Unterschiedliche, ihrem Ursprung nach nicht aus der Gegend des Gargano stammende Koniferen kennzeichnen die wiederaufgeforsteten Gebiete und eben jene Gebiete, die zur Bodenvorbereitung dienen, um die wilde heimische Vegetation aufzunehmen.

Fauna

Ad una flora ricca non può che corrispondere una fauna ricca. Il Capriolo (Capreolus italicus), sottospecie appenninica, il Picchio dalmatino (Dendrocopos leucotos lilfordi), il Gatto selvatico (Felis silvestris), il Biancone (Circaetus gallicus) e il Gufo reale (Bubo bubo) sono solo alcuni esempi della fauna di questa foresta, la cui sopravvivenza dipende soprattutto dall'uomo e dal suo modo di accostarsi alla natura.

Wanderwege

Der Wald wird von zahlreichen Wanderwegen durchzogen, die ursprünglich für Naturschutz- und Bodenarbeiten angelegt und heute für touristische Zwecke genutzt werden. Sie erlauben es den Touristen, die Umgebung unter vegetativen, faunistischen, pedologischen und landschaftlichen Gesichtspunkten kennenzulernen. Beim Durchlaufen der Wanderwege ist es möglich typische Tiere der Region bei der Wasseraufnahme aus nächster Nähe zu beobachten. Wer von Süden in Richtung Norden läuft, kann die Vegetation in ihrem mit der Höhe sich ändernden Aussehen erforschen. Am Anfang jedes Wanderweges, an Kreuzungen und in der Nähe von Dolinen sind Tafeln mit Ortsbezeichnung, Entfernung zum nächsten angegebenen Ort mit durchschnittlicher Gehzeit und wichtigste Besonderheiten der Dolinen wie z.B. Tiefe, Ausdehnung und Höhe angebracht.

Die wichtigsten Dolinen sind:
Falascone-Scarnappe (Länge: 1500 m; Neigung: 4-6%)
Murgia della Annusola-kleiner See Umbra (2.500 m; flach)
Falascone-kleiner See Umbra (1.200 m; flach)
Murgia della Annusola- Cutino Lungo-Lago d'Otri (3.200 m; flach)
Lago d'Otri-Valle del Catatosto-Dispensa (3.000 m; Neigung 8%)
Regresso-Parcella sperimentale-Valle del Tesoro (2.000 m; Neigung 8%)
Baracconi-Neverelle-Monti Mauri-Caritate (6.800 m; Neigung 8%)
Sfilzi-Valle della Carpinosa-Caritate (8.000 m; Neigung 6%)
Torre Palermo-Ginestra Superiore (14.000 m; Neigung 8%)
Sfilzi-Casalini (1.600 m; Neigung 3%)
 

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